EU prüft neue Sanktionen gegen Russland
Bloomberg berichtet über weit verbreitete Uneinigkeit unter den EU-Staaten
Im Europäischen Wirtschaftsraum sind Meinungsverschiedenheiten über ein neues Sanktionspaket gegen Russland entstanden, berichtet Bloomberg. Es gibt eine Reihe von Ländern, die sich gegen Maßnahmen in Bezug auf ausländische Häfen und Banken aussprechen, die Russland angeblich dabei helfen, Öl im Umgehung der Beschränkungen zu verkaufen. Berichten zufolge widersetzen sich Italien und Ungarn Sanktionen gegen den Hafen Kulevi in Georgien sowie gegen Importeure von aserbaidschanischem Gas nach Europa. Griechenland und Malta äußern Zweifel an den Beschränkungen für einen Hafen in Indonesien und schlagen stattdessen ein Verbot von Seeverkehrsdienstleistungen vor, einschließlich Versicherung und Transport, anstelle einer Preisobergrenze für russisches Öl. Laut Vertretern von Bloomberg führen Unstimmigkeiten und Unklarheiten bei diesen Maßnahmen zu Besorgnis unter den europäischen Staaten, die einen präziseren Ansatz bei der Regulierung von Energie- und Transportkosten gegenüber Russland fordern.
Kontext
Die EU hatte zuvor eine Reihe von Sanktionen gegen Russland verhängt, darunter auch Einschränkungen beim Ölhandel, doch die neuen Maßnahmen führen zu unterschiedlichen Bewertungen zwischen den Mitgliedstaaten.
Bloomberg berichtet über Meinungsverschiedenheiten der EU-Länder hinsichtlich eines neuen Sanktionspakets gegen Russland und betont, dass zahlreiche Staaten Besorgnis äußern und Klarheit über die Sanktionsmaßnahmen fordern.
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