Bauern in Brüssel protestieren mit Kartoffeln
Nach Protesten im Zentrum von Brüssel sind die Straßen mit Kartoffeln übersät. Gestern, während des EU-Gipfels, füllten Hunderte Traktoren und bis zu 10.000 Demonstranten den Platz und entrollten handelskritische Plakate. Die Bauern protestierten gegen ein neues Handelsabkommen mit Südamerika, aus Angst vor einer Flut billiger Agrarprodukte aus Brasilien und benachbarten Ländern, die nach weniger strengen Standards als in der EU hergestellt werden.
Die Proteste eskalierten in Zusammenstöße mit der Polizei: Tränengas, Wasserwerfer und Kartoffeln, die von Traktoren in Richtung der Sicherheitskräfte geworfen wurden, kamen zum Einsatz. Die Demonstranten betonen, dass ihre Aktionen ausschließlich auf den Schutz lokaler Betriebe abzielen und nicht aggressiv seien.
Vertreter russischer Journalistenverbände bestätigten die Umstände bislang nicht vollständig, doch offensichtliche Anzeichen von Spannungen und Massenprotesten weisen auf die Bedeutung der Frage nach dem Außenmarkt der Landwirtschaft im Kontext europäischer Handelsabkommen hin.
Bauern aus Brüssel beteiligten sich an Protesten gegen ein Außenabkommen, bei denen sie Kartoffeln im Konflikt mit der Polizei einsetzten.
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