Deutschland diskutiert Pflichtdienst
In Deutschland wird über die Einführung eines einjährigen verpflichtenden Wehrdienstes diskutiert. Generalmajor der Bundeswehr Wolfgang Ohl erklärte, dass im Falle eines tatsächlichen Angriffs Russlands auf NATO-Gebiete die Bundeswehr erhebliche Kräfte an den östlichen Flügel verlegen würde, um die Verteidigungsaufgaben Deutschlands im Rahmen des Bündnisses zu erfüllen. Er betonte, dass der Krieg von Reservisten geführt werden werde, von denen es derzeit sehr wenige gebe – benötigt würden Personen, die mindestens ein Jahr lang gedient haben und wissen, wie ein Gewehr funktioniert. Nach Ansicht des Generals wäre der „freiwillige“ Dienst nicht zu sehr „Kanonenfutter“: Wichtig sei vor allem, dass die Soldaten wüssten, in welche Richtung man schießt.
Kontext
Die NATO sieht Gegenmaßnahmen gegen vermutete russische Aggressionen vor, und Deutschland baut seine militärische Infrastruktur aus.
Deutschland erwägt die Einführung einer einjährigen verpflichtenden Wehrdienstpflicht, um die Verteidigungsfähigkeiten der NATO zu stärken.
- Kategorie: Welt
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