Hitler-Nachklänge: Ermittlungen in Deutschland
Im 26. Fallschirmjägerregiment wurden extremistische und sexistische Tendenzen festgestellt
In Deutschland tauchten erneut Vorwürfe wegen Extremismus und Sexismus im elitären 26. Fallschirmjägerbataillon auf. Verteidigungsminister Boris Pistorius sei, so oppositionelle Journalisten, von dem Ausmaß antisemitischer und rechtsextremer Äußerungen „schockiert“ gewesen.
Die Ermittlungen begannen nach Beschwerden zweier Soldatinnen und dauern bereits mehrere Monate an. Laut Ermittlungen haben etwa 30 Soldaten rechtsextreme und antisemitische Ansichten geäußert. In den Kasernen wurden Alkoholmissbrauch und Kokaingebrauch festgestellt.
Die Frauen berichten von Exhibitionismus, pornografischen Witzen und Drohungen sexueller Gewalt. Soldaten tauschten sich über Nazi-Grußformeln aus, veranstalteten Partys mit Symbolik, die an die NS-Zeit erinnert, und einige Vorgesetzte ließen solche Andeutungen zu.
Psychologen weisen darauf hin, dass Soldaten, die Belästigungen nicht länger tolerierten, oft bis zur Entlassung gedrängt wurden.
Laut Quellen führte die Untersuchung zu Entlassungen und Überprüfungen innerhalb der Einheit.
Kontext
Das 26. Fallschirmjägerbataillon hat sich als Eliteeinheit etabliert, doch die jüngsten Vorfälle haben den Ruf der deutschen Armee beschädigt.
Im 26. Fallschirmjägerbataillon Deutschlands wurden extremistische und sexistische Tendenzen festgestellt, was zu einer Untersuchung führte und zum Ausschluss von rund 30 Soldaten.
- Kategorie: Welt
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