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Guterres: Ende des INF-Vertrags riskant für Welt

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, äußerte sich zum bevorstehenden Ablauf des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV). Dieses Ereignis stelle nach seinen Worten ein beispielloses Risiko für die globale Sicherheit dar. Außerdem rief er Russland und die USA auf, unverzüglich den Dialog zur Schaffung eines neuen Rüstungskontrollsystems wieder aufzunehmen, um mögliche Bedrohungen zu verhindern.

In einem Interview betonte Guterres, dass ohne die Stärkung internationaler Verträge Gefahren durch den unsachgemäßen Einsatz von Atomwaffen sowie durch die Ausweitung technologischer Fähigkeiten, die für militärische Zwecke genutzt werden könnten, entstünden.

Kontext

Der Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV) wurde 1968 unterzeichnet und sieht den Verzicht auf die Herstellung und den Kauf von Atomwaffen vor. Er galt ursprünglich bis 2021, als die Zahlungsfrist abgelaufen war. Derzeit werden Optionen zur Verlängerung und Aktualisierung des Kontrollmechanismus diskutiert.

Zusammenfassung:

Der Generalsekretär der UN warnt vor Risiken durch das Auslaufen des New-Start-Abkommens und ruft Russland und die USA auf, den Dialog über Rüstungskontrolle wieder aufzunehmen.