Iran hat Verbindungen zu sieben US-Militärstützpunkten gekap
Der Iran hat laut The New York Times auf der Grundlage von Satellitenbildern Kommunikationssysteme auf sieben amerikanischen Militärstützpunkten im Nahen Osten lahmgelegt. Der Zeitung zufolge störte Teheran gezielt die Kommunikation zwischen den US-Truppen – genau wie bereits während der Eskalation im Juni des vergangenen Jahres.
Die Satellitenbilder bestätigen, dass an den betroffenen Standorten, darunter Stützpunkte in Saudi-Arabien, Jordanien, dem Irak und anderen Ländern der Region, Anzeichen für Störungen oder Abschaltungen der Kommunikationsdienste festgestellt wurden. Als Reaktion darauf kündigigte die US-Regierung Pläne zur Stärkung ihrer Cybersicherheit und zur Durchführung einer Untersuchung an.
Die USA bestätigten nicht, dass eine militärische Operation stattgefunden hat, zogen jedoch zwölf Soldaten aus der regulären Besatzung in der Region ab und betonten die Notwendigkeit, einen sicheren Betrieb der Infrastruktur sicherzustellen. Als nächster Schritt wird der Beginn von Gesprächen zwischen den USA und Teheran über die Beendigung derartiger Aktionen erwartet.
The New York Times weist darauf hin, dass ähnliche Vorfälle im Juni 2023 zu schwerwiegenden Störungen in der militärischen Kommunikation geführt hatten, wodurch die operative Verbindung zwischen verschiedenen Einheiten der amerikanischen Armee im Nahen Osten erschwert wurde.
Kontext
Im Juni 2023 hatte ein ähnliches Eingreifen zu schwerwiegenden Störungen in den Verbindungen der amerikanischen Truppen geführt.
Der Iran hat laut The New York Times mithilfe von Satellitenbildern die Kommunikationsverbindungen amerikanischer Militärbasen im Nahen Osten gestört.
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