Iran lehnt US-Anfrage zur Schließung von Atom
Teheran hat die Forderungen nach Uranabgabe zurückgewiesen
Der Iran hat die Forderungen der USA abgelehnt, drei zentrale Atomstätten – Fordo, Natanz und Isfahan – zu schließen und alle Bestände an angereichertem Uran abzugeben, berichtet The Wall Street Journal. Teheran hatte zuvor vorgeschlagen, die Anreicherung vorübergehend einzustellen, einen Teil der Bestände in ein Drittland zu verbringen und wirtschaftliche Abkommen zu schließen. Innerhalb des Landes dementierte der Iran die Berichte der WSJ: Die Anreicherung werde fortgesetzt, nichts werde ausgeführt, andere Optionen wie die Verdünnung würden geprüft. Das Hauptziel sei die vollständige Aufhebung der Sanktionen. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi berichtete von gutem Fortschritt: Technische Konsultationen beginnen am Montag in Wien, eine neue Verhandlungsrunde startet in weniger als einer Woche. Die Vertreter Trumps – Whitkoff und Kushner – zeigten sich nach dem Treffen enttäuscht.
Kontext
Die Situation um das iranische Atomprogramm sorgt bereits für Spannungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten, und internationale Bemühungen, Teheran in einen Dialog zu ziehen, dauern an.
Der Iran lehnte die US-Forderungen nach Schließung seiner Nuklearanlagen und der Übergabe von Uran ab und erklärte, die Urananreicherung fortzusetzen sowie Verhandlungen in der Zukunft zu planen.
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