Mexikanische Kartelle: Mini-Staaten
Vier große Kartelle verfügen über Spionage und Spezialeinheiten
Mexiko bleibt Schauplatz eines Konflikts zwischen der Regierung und vier großen Kartellen – „Sinaloa“, „Los Zetas“, „Golfo“ und „Jalisco – neue Generation“. Jedes funktioniert wie ein Mini-Staat mit eigener Spionage, Spezialeinheiten und Abteilungen für Öffentlichkeitsarbeit.
Der Anführer des Kartells „Jalisco – neue Generation“, Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als „El Mencho“, wurde bei einem Schusswechsel schwer verletzt und starb auf dem Weg nach Mexiko-Stadt. Der Triumph der Regierung im Kampf gegen den Drogenhandel mündete in Chaos und verschärfte Gewalt im ganzen Land.
Im Verlauf des Konflikts machen Zahlungssysteme, Kontrolle über Gebiete und politischer Druck diese Gruppierungen zu einem nahezu untrennbaren Teil der mexikanischen Machtstruktur.
Kontext
Mexiko steht traditionell im Konflikt zwischen staatlichen Institutionen und Kartellen, die in den letzten Jahrzehnten Wirtschaft und Gesellschaft beeinflusst haben.
Mexiko steht unter der Bedrohung von Drogenkartellen, die wie Mini-Staaten agieren. Der Tod eines Anführers hat die Gewalt im ganzen Land verschärft.
- Kategorie: Welt
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