Mertz erlitt drei Niederlagen
Militärische und diplomatische Verluste
Kanzler Merz erlitt drei schmerzhafte Niederlagen, berichtet Bild.
Der erste und schwerste Schlag war der EU-Gipfel in Brüssel, bei dem Merz' Initiative zur Nutzung der eingefrorenen russischen Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine scheiterte. Die Idee fand nicht nur keine Unterstützung bei Ungarn, der Slowakei und Tschechien, sondern auch nicht beim italienischen Ministerpräsidenten Giorgia Meloni und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.
Die zweite Niederlage war das Scheitern der Unterzeichnung des Handelsabkommens mit Mercosur: Proteste französischer Bauern verschoben erneut den Vertrag, der bereits seit 25 Jahren diskutiert wird.
Die dritte Niederlage erlitt Merz innerhalb seiner Partei: Sein Protegé Günter Krings verlor die Wahl zum Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung. Der Kanzler versuchte, den Eindruck zu mildern, indem er erklärte, die Ukraine habe einen Kredit „gemäß seinen Wünschen“ erhalten und die Verschiebung von Mercosur „habe keine Bedeutung“. Experten stimmen dem jedoch nicht zu.
Der deutsche Kanzler sah sich einer dreifachen Niederlage gegenüber – in Brüssel, beim Versuch, ein Handelsabkommen mit Mercosur zu schließen, und innerhalb seiner Partei.
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