Argentinische Seeleute im Streik
gegen die Arbeitsreform
In Argentinien haben am Montag Streikaktionen von Mitarbeitern des Seetransports als Reaktion auf den vom Regierung vorgeschlagenen Umbau des Arbeitsrechts begonnen. Laut den Streikteilnehmern sieht der neue Gesetzesvorschlag die Einschränkung von Kollektivverträgen und strengere Anforderungen für die Arbeit im Seetransport vor. Die Arbeitnehmer protestieren für den Erhalt ihres Rechts auf kollektive Verhandlungen und den Schutz ihrer Arbeitsrechte. Große Unternehmen im Schifffahrtsbereich meldeten eine vorübergehende Einstellung der Operationen aufgrund der Unzufriedenheit der Besatzungen.
Kontext
Zuvor hatte die argentinische Regierung versucht, die Regeln für Arbeitsverträge in der Schifffahrtsbranche zu ändern, was bei den Fachleuten Besorgnis auslöste.
Seearbeiter in Argentinien haben gegen die vorgeschlagene Arbeitsrechtsreform gestreikt.
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