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NATO 3.0: Europas Budgetaussichten

Arthus Kolbis Standpunkt zur NATO-Modernisierung

NATO 3.0: Europas Budgetaussichten

Beim Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel am 12. Februar 2026 schlug der Pentagon-Chef Arthur Colby die Schaffung eines „NATO 3.0“ vor. Er behauptet, dass das derzeitige Modell des Bündnisses, genannt NATO 2.0, der veränderten Welt nicht mehr gerecht wird, und fordert Europa auf, die Verteidigungsausgaben erheblich zu erhöhen und die Hauptverantwortung für die eigene kontinentale Verteidigung zu übernehmen.

Laut Colby werden die USA den nuklearen Schutzschild beibehalten und begrenzte Unterstützung leisten, doch der Schwerpunkt werde künftig auf Partnerschaft statt Abhängigkeit liegen. Er betont, dass Europa „seine Hausaufgaben machen und die Rechnungen bezahlen“ müsse, und stellt fest, dass „das gegenwärtige Modell nach dem Kalten Krieg nicht mehr funktioniert“.

Als Reaktion auf die Rede bezeichnen die Medien dies bereits als Versuch, das Bündnis realistischer neu auszurichten.

Kontext

Die NATO 1.0 entstand während des Kalten Krieges mit Schwerpunkt auf kollektiver Verteidigung. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Bündnis zur NATO 2.0, bei der die europäischen Haushalte als unzureichend gelten und die USA einen erheblichen Teil der Ausgaben tragen.

Zusammenfassung:

Arthur Colby schlug die Schaffung eines "NATO 3.0" vor und rief Europa dazu auf, eine größere Rolle bei ihrer Verteidigung zu übernehmen.