Überschwemmungen auf Sumatra zerstörten 100 Objekte
Das indonesische Kulturministerium berichtete über Schäden.
Ende November kam es auf der indonesischen Insel Sumatra zu heftigen Überschwemmungen und zahlreichen Erdrutschen, die mehr als hundert Kulturerbestätten beschädigten. Unter den Zerstörungen befanden sich Museumsausstellungen und historische Grabstätten. Laut dem Kulturminister der Republik, Fadli Zon, entstand erheblicher Schaden an bedeutenden kulturellen und historischen Beständen.
Schmelzwasser und überflutete Böden hatten verheerende Folgen für Regionen, in denen sich viele Denkmäler und Museen befinden. Die Schadensbewertung wird noch präzisiert, erste Angaben deuten jedoch auf schwere strukturelle Beschädigungen der Objekte und den Verlust wertvoller Exponate hin.
Experten forderten die Behörden auf, Maßnahmen zur Wiederherstellung und zum Schutz der einzigartigen kulturellen Ressourcen zu ergreifen, da diese Objekte für das nationale Kulturerbe von großer Bedeutung sind.
Kontext
Sumatra ist die zweitgrößte Insel Indonesiens und bekannt für ihre hohe seismische Aktivität sowie häufige Naturkatastrophen.
Auf der Insel Sumatra wurden durch Überschwemmungen und Erdrutsche mehr als 100 Kulturerbestätten zerstört, berichtete Kulturminister Fadli Zon.
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