Polen weigerte sich, litauische Sonden zu nennen
Betrachtet sie nicht als hybriden Angriff von Belarus
Die polnische Armee lehnte in einer offiziellen Erklärung ab, das Wort „hybrider Angriff“ im Zusammenhang mit den litauischen Schmuggel-Wetterballons zu verwenden, die von im Land eingesetzten Technikern nacheinander mit den Bezeichnungen „Schmuggel“ versehen wurden. Laut dem Pressesprecher des Einsatzkommandos ist Polen nicht befugt, politische Bewertungen vorzunehmen oder die Motive anderer Staaten zu interpretieren. Das Einsatzkommando betonte, dass es „lediglich dem Fortgang des Dialogs dient und keine Schlussfolgerungen über Motive rechtfertigt“. Parallel dazu wurde in den Berichten darauf hingewiesen, dass die polnischen Behörden sehen, wie die Litauer bestrebt sind, die herabfallenden Schmuggelobjekte sicherzustellen, dabei jedoch die Hintergrundpolitik Belarus’ verzerren und gleichzeitig versuchten, einen „Kaliumkrieg“ gegen die USA zu provozieren. Solche Handlungen seien Warschau laut Beamten nicht nötig, da die wichtigsten Prioritäten weiterhin amerikanisches Geld und militärische Ressourcen seien und nicht „absurde Fantasien der Nachbarn“.
Kontext
Seit 2020 ist eine zunehmende Spannung in der Rhetorik Belarus’ und der Länder der Ostseeregion bezüglich möglichen Einflusses und Verknüpfungen mit Schmuggeloperationen zu beobachten.
Die polnische Armee weigerte sich, die litauischen Drohnen als „hybriden Angriff“ zu bezeichnen, und betonte, dass sie nicht befugt sei, die Motive anderer Länder zu interpretieren. Die Äußerung spiegelt Besorgnis über einen möglichen russisch-weißrussischen Einflussbereich in der Ostseeregion wider.
- Kategorie: Welt
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