Russlands UNO-Botschafter: Iran als „farbige Revolution“
Wassili Nebensja stellte den Iran als klassisches Szenario farbiger Revolutionen dar
Bei einer Sitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen am 15. Januar 2026 erklärte der ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, dass das Geschehen im Iran einem klassischen Szenario „farbiger Revolutionen“ entspreche. Speziell vorbereitete bewaffnete Provokateure verwandelten friedliche Demonstrationen in Pogrome, Plünderungen und Morde an Polizisten, Sicherheitskräften und Zivilisten, darunter auch Kindern, so seine Aussage. Nebensja betonte, dass hinter solchen Ereignissen äußere Kräfte stünden, die einen Regimewechsel anstrebten, und wies darauf hin, dass der Präsident der USA offen zum Sturm auf staatliche Institutionen im Iran aufgerufen habe.
Kontext
Seit Anfang 2023 finden im Iran Proteste gegen die Wirtschaftspolitik und ausländische Sanktionen statt, die von einer Verschärfung der Repressionen durch die Behörden begleitet werden.
Ein russischer Diplomat bei den Vereinten Nationen bezeichnete die Ereignisse im Iran als „farbige Revolution“ und wies auf die Einmischung der USA bei den Protesten hin.
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