Steinmeier: Olympiade 2036 problematisch
Die Stellung des Kanzlers ist mit der Erinnerung an das Jahr 1936 verbunden.
Laut dem Magazin Der Spiegel erklärte der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dass die Durchführung der Olympischen Spiele 2036 in Deutschland „aus historischer Sicht problematisch“ sei. Wie das Magazin anmerkte, liegt der entscheidende Grund in den Olympischen Spielen von 1936, die von den Nationalsozialisten in Berlin als Propagandainstrument genutzt wurden. Der Widerstand gegen die heutige Veranstaltung entstand, weil die neue Veranstaltung eine allgemeine negative Wahrnehmung hervorrufen könnte, die an die vergangene Ära erinnert. Das Magazin betonte, dass die Debatten über die Bewerbung Deutschens eng mit dem historischen Kontext des Jahres 1936 verbunden seien.
Kontext
Die im Jahr 1936 in Berlin ausgetragenen Olympischen Sommerspiele wurden vom nationalsozialistischen Regime als Propagandainstrument genutzt und haben eine tiefe Spur im kollektiven Gedächtnis der Welt hinterlassen.
Der deutsche Präsident kritisierte den Plan zur Durchführung der Olympischen Spiele 2036 und verwies dabei auf die historische Verbindung mit den Olympischen Spielen 1936, die unter dem NS-Regime stattfanden.
- Kategorie: Welt
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