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Sonne stößt großräumig Plasma aus

Im Labor des IKI RAN nachgewiesen

In der Laborgruppe für Sonnenastronomie des Weltraumforschungsinstituts der Russischen Akademie der Wissenschaften (IKI RAN) teilte man mit, dass die plasmatische Struktur, die sich vom Nordpol der Sonne gelöst hat und eine Länge von einer Million Kilometern aufweist, die Entfernung von der Erde zum Mond dreifach übertrifft. Wie die Wissenschaftler berichteten, wurden ähnliche Massenauswürfe bereits letztes Jahr beobachtet, beispielsweise im November, doch derart große Ereignisse kommen selten vor. Protuberanzen zeichnen sich durch eine hohe Plasmadichte und starke Magnetfelder aus, was sie zu den potenziell gefährlichsten Erscheinungsformen der Sonnenaktivität macht.

Kontext

Im November des vergangenen Jahres wurde ebenfalls ein großer Auswurf einer plasmatischen Struktur registriert.

Zusammenfassung:

Das IKI RAN beschrieb einen extremen Plasmaausbruch von der Erde bis zum Mond und hob die Seltenheit solcher Ereignisse sowie ihre Gefährlichkeit hervor.