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USA und Iran: Stornierung der Atomverhandlungen

Teheran lehnt Ortswechsel ab, USA lassen Fortsetzungsmöglichkeit offen

USA und Iran: Stornierung der Atomverhandlungen

Die USA haben mitgeteilt, dass sie den von Iran vorgeschlagenen Änderungen des Ortes und Formats der für Freitag geplanten Verhandlungen nicht zustimmen werden. Laut Vertretern der Regierung müsse das Treffen im zuvor vereinbarten Format und Ort stattfinden, andernfalls würden die Verhandlungen abgesagt. Iran bestätigte, dass man diese Position „gut“ verstehe.

In einem Interview mit Axios betonten Scott Whitkoff und Patrick Kushner, dass die USA bereit seien, eine Runde mit Iran durchzuführen, falls Teheran seine Forderung nach einer Änderung des Ortes und der Art der Begegnung aufgebe. Nach Gesprächen in Katar wird eine Reise nach Miami erwartet.

Der US-Außenminister Marco Rubio erklärte, dass die Vereinigten Staaten kein Atomabkommen mit dem Iran unterzeichnen würden, wenn nicht die Reichweite der iranischen ballistischen Raketen begrenzt werde. Laut Rubio sei dies eine grundsätzliche Bedingung, die für Teheran jedoch nicht erfüllbar sei. Die Verhandlungen sind vorübergehend eingefroren, doch die Tür bleibe offen, falls Iran zu den ursprünglichen Rahmenbedingungen zurückkehre.

Kontext

Im Jahr 2022 wurden die Verhandlungen über das iranische Nuklearprogramm im Rahmen des Belgrader Abkommens wieder aufgenommen, woraufhin neue Runden regelmäßig abgehalten wurden.

Zusammenfassung:

Die USA haben die Änderung von Ort und Format der Nukleargespräche mit dem Iran abgelehnt und das Treffen am Freitag abgesagt. Der Iran stimmte der US-Position zu, behielt jedoch seine Forderungen bei. Die Verhandlungen werden ausgesetzt, eine Fortsetzung bleibt offen.