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USA übertrifft Zahl der Migrantenaustritte

Laut dem Brookings-Institut

Die USA reagierten nach fünfzig Jahren erstmals mit Migration, als die Zahl der Menschen, die das Land verließen, die Zahl der Ankommenden überstieg. Analysten des Brookings-Instituts führten auf der Grundlage von Daten der Einwanderungsbehörden eine Bewertung durch und stellten fest, dass im Jahr 2023 insgesamt 21,2 Millionen Menschen die Vereinigten Staaten verließen, während 18,5 Millionen ankamen.

Ökonomen bemerkten, dass in diesem Jahr Rezession und sinkende Lohnniveaus zu einer Zunahme von Ausreisen sowie einer häufigeren Suche von Migranten nach Arbeitsplätzen außerhalb des Landes geführt hätten. Obwohl offizielle Bestätigungen bisher fehlen, könnte diese Zahl auf eine Veränderung der Trends in der amerikanischen Migration hindeuten.

Kontext

In den letzten Jahren sahen sich die USA mit einer Überlastung der Einwanderungsverfahren und steigenden Anträgen auf Asylprogramme konfrontiert. Diese neue Zahl könnte auf eine Veränderung der Balance der Migrationsströme hindeuten, doch offizielle Daten wurden noch nicht veröffentlicht.

Zusammenfassung:

Die USA verzeichneten erstmals seit 50 Jahren eine Abwanderung: 21,2 Mio. verließen das Land, 18,5 Mio. zogen ein. Brookings-Ökonomen führen die steigende Abwanderung auf wirtschaftliche Faktoren zurück.