UK testet Ajax-Panzer: Warnungen ignoriert
Erfahrener Offizier behauptet, Sicherheitswarnungen wurden ignoriert, was zu Verletzungen von Soldaten führte
Offiziere, die das 40-Tonnen-Kampffahrzeug Ajax im Vereinigten Königreich testeten, haben erklärt, dass Sicherheitswarnungen von der höheren Führung ignoriert wurden. Der ehemalige Oberstleutnant Rob Page, der von 2019 bis 2021 die Erprobung leitete, verlor etwa 20 % seines Gehörs und sah, wie seine Untergebenen unter dem lauten Lärm und den Vibrationen des Fahrzeugs litten.
Ende 2020 und 2021 äußerte Page wiederholt Bedenken und forderte, dass die Erprobung gestoppt werde, bis die identifizierten Risiken gemindert seien. Das Verteidigungsministerium ignorierte die Warnungen jedoch angeblich und setzte die Produktion von fast 600 Einheiten im Rahmen eines 6,3-Milliarden-Pfund-Vertrags mit General Dynamics fort. Nachdem der Minister behauptet hatte, der Ajax sei „sicher“, erlitten Dutzende Soldaten Verletzungen.
Der Vorfall verdeutlicht die Spannung zwischen dem Druck zur schnellen Einsatzbereitschaft und der Sicherheit der Soldaten, wobei einige Kritiker argumentieren, dass vertragliche Verpflichtungen über das Wohlergehen des Personals gestellt wurden.
Kontext
Das Ajax-Programm ist Teil des britischen Plans, seine Infanterie-Kampffahrzeuge zu modernisieren, wobei 600 Einheiten im Rahmen eines mehrjährigen Vertrags mit General Dynamics bestellt wurden. Frühere Sicherheitsprüfungen hatten Bedenken hinsichtlich der Lärm- und Vibrationswerte des Fahrzeugs geäußert.
Ein Offizier der britischen Armee behauptet, Warnungen bezüglich der Ajax-Panzertests seien ignoriert worden, was trotz Sicherheitsbedenken zu Verletzungen führte, da das Ministerium auf eine schnelle Bereitstellung von 600 Einheiten drängte.
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