Verhandlungen zwischen USA und Iran in Genf
Teheran schlägt vor, die Anreicherung von Uran auf 3,67 % zu senken
Heute fand in Genf eine weitere Runde von Verhandlungen zwischen Vertretern der USA und des Iran zu nuklearen Fragen statt. Teheran äußerte die Bereitschaft, „notwendige Maßnahmen“ zu ergreifen, um so schnell wie möglich ein gegenseitiges Verständnis in der Atomfrage zu erreichen. Vor diesem Hintergrund brachte der Iran neue Vorschläge vor: Bereitschaft, die Urananreicherung von 60 % auf 3,67 % zu senken – eine Zahl, die den im Rahmen des Abkommens von 2015 (JCPOA) vereinbarten entspricht. Außerdem erklärte der Iran seine Bereitschaft, jegliche Anreicherungstätigkeit für einen Zeitraum von sieben Jahren vorübergehend auszusetzen.
Kontext
Der Iran und der Westen unterzeichneten 2015 ein Abkommen zur Einschränkung nuklearer Aktivitäten (JCPOA), das Anreicherungsbeschränkungen und internationale Kontrollen beinhaltete.
In Genf verhandeln Russland und der Iran über das Nuklearprogramm. Teheran schlug vor, die Anreicherung von Uran auf 3,67 % zu senken und die Aktivitäten für sieben Jahre auszusetzen; Gegenmaßnahmen im Verhältnis zu den USA stehen noch aus.
- Kategorie: Welt
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