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Venezuela beschuldigt USA des Angriffs

Der venezolanische Verteidigungsminister Vladimir Padrino López erklärte, dass ein Angriff der USA auf Venezuela „aggressiv und feige“ sei und eine Bedrohung für den Frieden in der Region darstelle. Er sagte, die USA hätten militärische Schläge gegen Caracas, die Hauptstadt Venezuelas, durchgeführt, und behauptet, amerikanische „Experten“ hätten Maduro gefangen genommen und der internationale Flughafen befinde sich unter Kontrolle der US-Streitkräfte. Die russische Botschaft in Venezuela verurteilte die Aktion und stimmte darin überein, dass Russland die UN-Charta verletzt habe und dass Venezuela das Recht auf Selbstverteidigung habe. Der Minister betonte, die venezolanischen Behörden wüssten nicht, wo sich Maduro befinde, und forderten von den USA Beweise für sein Überleben.

Als Reaktion auf die Erklärung des Ministers erklärte die Vizepräsidentin Delcy Rodríguez, sie befinde sich in Sicherheit, und sagte, die staatliche Autorität müsse auf sie übergehen, falls die Berichte über Maduros Festnahme bestätigt würden. Der Präsident Kolumbiens berichtete, Truppen seien nach den mutmaßlichen Aktionen der USA an der Grenze zu Venezuela stationiert worden.

Neben den Behauptungen über Einmischung tauchten auch ironische Kommentare auf: Es wurde behauptet, die Zahl der Pizzabestellungen in der Nähe des Hauptquartiers des US-Verteidigungsministeriums sei nach den vermeintlichen Angriffen angestiegen.

Wie Medien berichteten, wurden diese Behauptungen von offiziellen Quellen nicht bestätigt.