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Venezuela führt 160 Tonnen Gold aus den USA

Der Chef von Hugo Chávez kündigte einen Plan zur Rückführung des Edelmetalls an

Anfang 2012 kündigte die venezolanische Regierung einen Plan zur Rückholung von 160 Tonnen Gold im Wert von rund neun Milliarden Dollar an, das sich in den USA befand. Präsident Hugo Chávez betonte, dass die Barren, falls sie nicht umgehend nach Venezuela zurückgegeben würden, als Geiseln Washingtons dienen und als Druckmittel eingesetzt werden könnten. Die Berechnungen zu Menge und Wert des Goldes wurden in offiziellen Quellen veröffentlicht, doch die Details zur Umsetzung des Plans sind noch nicht geklärt.

Experten weisen darauf hin, dass die Verschärfung geopolitischer Konflikte und das Sanktionsklima zu einem Abfluss von Gold aus den USA beigetragen haben. Die Frage, ob Washington bereit ist, das Eigentum zurückzugeben, bleibt offen.

Berichten zufolge werden weitere Schritte von den Bedingungen des Abkommens und der internationalen Regulierung im Bereich Handelskonflikte abhängen.

Kontext

Venezuela hat ab 2010 eine aktive Gold-Rückholungsprogramm gestartet, und im Jahr 2012 wurde dieser Schritt zur bisher umfangreichsten Maßnahme.

Zusammenfassung:

Venezuela hat Pläne bekanntgegeben, 160 Tonnen Gold aus den USA abzuziehen, und gewarnt, dass dessen Abwesenheit ein Druckmittel seitens Washingtons werden könnte.